Energie und Umwelt
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Forschungsbeirat für das Forschungszentrum Energie und Umwelt

Der Forschungsbeirat war wesentlich an der Etablierung des Forschungszentrums Energie und Umwelt beteiligt. Er unterstützt die Aktivitäten des Forschungszentrums und die Entwicklung des Forschungsschwerpunktes Energie und Umwelt durch thematische und inhaltliche Beratung. 

 

Thomas Bednar, Universitätsprofessor für Bauphysik. Fakultät für Bauingenieurwesen.  

„Der Umgang mit Ressourcen, die weltweit sehr unterschiedlichen Lebensstile mit ihren lokalen und globalen Auswirkungen und auch politische Entscheidungen werden durch technische Entwicklungen in vielfältiger Weise beeinflusst. Insbesondere die ingenieurwissenschaftlichen Disziplinen brauchen bei der Entwicklung neuer, innovativer Techniken und Methoden sowohl Grundlagenforschung als auch die Zusammenarbeit über die einzelnen Forschungsbereiche hinweg. Mit der Gründung des interfakultären Forschungszentrums Energie und Umwelt wurde diesem Bedürfnis nicht nur Ausdruck sondern auch eine Heimat gegeben. Die ersten Jahre haben schon gezeigt, wie die Kommunikation und der wissenschaftliche Austausch über die klassischen organisatorischen Grenzen hinweg neue Möglichkeiten eröffnen. Auch wenn nicht auf alle Fragen sofort eine umfassende Antwort gefunden werden kann, Kontakt aufzunehmen mit dem Forschungszentrum zahlt sich jedenfalls aus.“

Markus Haider, Professor für Thermodynamik und Energiewandlung. Fakultät für Maschinenwesen und Betriebswissenschaften.  

„Die Energieforschung befindet sich in einer sehr dynamischen und aufregenden Phase. Neue Ideen und Konzepte sprudeln in unglaublicher Vielfalt aus dem Boden und bedürfen eines multi-disziplinären Ansatzes in der wissenschaftlichen Analyse. Die Gründung des Forschungszentrums Energie und Umwelt war an der TU Wien ein starker Katalysator zur verstärkten Kooperation im Hause und hat neben den operativen Erfolgen auch stark zur Bildung eines gemeinsamen Bewusstseins geführt. Erst durch die gemeinsamen Diskussionen und Projekte wurde bewusst, dass an der TU Wien ein enormer Kompetenz-Pool zur ganzheitlichen Lösung Fach-übergreifender Problemstellungen vorliegt. Es entstand eine Struktur, die es der TU erlaubt , ihre „Energie-PS“ effizient auf die Straße zu bringen“.

Dietmar Wiegand, Professor für Projektentwicklung und Projektmanagement. Fakultät für Architektur und Raumplanung.  

„Universitäten wie die TU Wien haben den Auftrag durch Forschung und Lehre zur Lösung der gesellschaftlichen Herausforderungen beizutragen. Nun halten sich diese Herausforderungen nicht an Instituts- oder Fakultätsgrenzen. Versuche z.B. die klimarelevenaten Emissionen in kommenden Jahrzehnten massiv zu reduzieren und die Österreichische Wirtschaft auf die Zeit nach dem Erdöl vorzubereiten, stellen Eingriffe in extrem komplexe, offene, dynamische Systeme dar. Ganzheitliche Problemlösungsansätze sind gefragt. Mit dem Forschungszentrum Energie und Umwelt verfügt die TU Wien über eine Forschungseinrichtung, die komplexe Forschungsfragen und Entwicklungsaufgaben sehr schnell und ganzheitlich mit Forscher/inn/en aus unterschiedlichen Disziplinen lösen kann. Ich bin sicher, weitere Organisationen und Einrichtungen quer zu den bisherigen fachspezifischen Strukturen werden folgen - an der TU Wien, aber auch in Unternehmen und Behörden.“

 

Fotos: ©TISS - www.tuwien.ac.at