Energie und Umwelt
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Doktoratskollegs zum Thema Energie und Umwelt an der TU Wien

Doktoratskollegs sollen Ausbildungszentren für den hoch qualifizierten akademischen Nachwuchs bilden und wissenschaftliche Schwerpunktbildung unterstützen sowie die Kontinuität und den Impakt derartiger Schwerpunkte fördern.

Laufende Doktoratskollegs

Cyber-Physical Production Systems (CPPS)

Das Thema "Industrie 4.0" wurde kürzlich an der TU Wien durch die interdisziplinäre Forschungsinitiative "TUWin4.0" etabliert und ist eine wichtige Weiterentwicklung der TU Wien Learning and Innovation Factory (LIF). Das TU-interne Doktoratskolleg "Cyber-Physical Production Systems" startet im Dezember 2014 und positioniert die TU Wien mit TUWin4.0. Es bringt Experten und Expertinnen aus den Bereichen Maschinenbau und Produktionstechnik, Betriebswirtschaft, Computer Science, Informatik, Elektrotechnik und Informationstechnik zusammen. Das Ziel dieses Doktoratskolleg ist es, Forschungskooperationen zwischen der nächsten Generation von Forschern zu schaffen und Synergien - basierend auf den unterschiedlichen Methoden, Ansätzen und Erkenntnissen aus diesen Bereichen - zu nutzen. Details

Energiebewusste Stadt‐ und Regionalentwicklung / EWARD (TUW)

Das TU Wien interne Doktoratskolleg "Energiebewusste Stadt‐ und Regionalentwicklung" (EWARD) beschäftigt sich mit der Forschungsfrage: „Wie können Strategien zur Reduzierung des Energieverbrauchs und der Verbesserung der Energieeffizienz für bestimmte soziale Gruppen in der aktuellen städtischen Verwaltung, Energietechnologien und urbane Strukturen implementiert werden.
Das Kollege verfolgt einen interdisziplinären Ansatz und liegt sowohl im aktuellen Forschungsfeld der Fakultät für Architektur und Raumplanung "Öko-effiziente Entwicklung und Gestaltung der gebauten Umwelt", als auch im Forschungsschwerpunkt "Energie und Umwelt“ der TU Wien. EWARD startete im März 2014 mit 10 DissertantInnen. Details

Molecular and Elemental Imaging in Biosciences / MEIBio (TUW)

Das geförderte Doktoratskolleg von der TU Wien startete im Oktober 2013 unter dem Titel „MEIBio". Das interdisziplinäre Umfeld an der TU Wien ermöglicht es den zukünftigen DoktorandInnen eine exzellente, multidisziplinäre Ausbildung im Bereich Chemie, Physik, Elektrotechnik, Biologie und Informatik zu erhalten, die über das Fachwissen der einzelnen Disziplinen hinausgeht. Im Zuge ausgewählter Dissertationen wird das Thema Nachhaltigkeit und Verwertbarkeit natürlicher Ressources bearbeitet. Moderne Imaging Methoden (u.a. Ultramikroscopy, Fluoreszenzmikroskopie, Massenspektrometrie) werden für grundlegende Forschungsarbeiten eingesetzt. Details

Urbanes Energie- und Mobilitätssystem (TUW, WSTW)

Das Doktoratskolleg URBEM-DK, das von der TU Wien in Kooperation mit den Wiener Stadtwerken ausgearbeitet wurde, startete im Herbst 2013.
Die zukünftigen DoktorandInnen erwartet anwendungsorientierte Forschung in enger Kooperation mit dem größten kommunalen Infrastrukturdienstleister Österreichs unter fachkundiger Betreuung durch führende ExpertInnen der TU Wien. Im Zuge der Dissertationen sollen neue wissenschaftliche Methoden zur Beschreibung bzw. Simulation in den Wissensgebieten „Energiesysteme der Zukunft“ und „Neue Mobilität“ entwickelt werden. Details 

Wasserwirtschaftliche Systeme (FWF)

Im Mittelpunkt der interdisziplinären Ausbildung, an der sich drei Fakultäten beteiligen, steht die Vernetzung einzelner Fachgebiete. Darunter sind Themen wie die Wasserbewegungen des Grundwassers und im Boden, die Konstruktion von Wasserbauten, die Vorhersage von Hochwasser sowie klimatische Auswirkungen auf die Bodenfeuchte, die mit Fernerkundungsdaten evaluiert wird,  aber auch mikrobiologische und chemische Verunreinigungen im Wasser.
Das Programm wird vom Österreichischen Wissenschaftsfonds (FWF) gefördert und ist für den Zeitraum von 2009 - 2021 ausgelegt. Details

Abgeschlossene Doktoratskollegs

Environmental Informatics (TUW)

Dieses von der TU Wien geförderte Doktoratskolleg nutzt das vorhandene interdisziplinäre Potenzial, um die Zielsetzungen der Umweltinformatik im Rahmen des Forschungsschwerpunktes Energie und Umwelt zu fördern. In den letzten Jahren ist die Umweltinformatik als neues interdisziplinäres Forschungsfeld entstanden, welches die Entscheidungsfindung in sozialen, ökonomischen, ökologischen und umweltspezifischen Fragestellungen durch eine Vielzahl von Informationstechnologien unterstützt. Das Doktoratskolleg basiert auf zwei verschränkten Layern: technologische Voraussetzungen und ökologische Lösungskonzepte. Der erste Layer deckt die notwendigen wissenschaftlichen/technologischen Grundlagen in Kombination mit neuen Technologien ab, der zweite beinhaltet mögliche ökologische Lösungen basierend auf diesen Technologien. Die Gebiete sind u.a. Umweltforschung, Ressourcenmanagement, "green business" und "smart solutions". Details

Energiesysteme 2030 (TUW)

Das Doktoratskolleg „Energiesysteme 2030 (ENSYS 2030)“ war ein von der TU Wien gefördertes internes Forschungsprojekt, welches das Hauptziel hat, 10 DoktorandInnen innerhalb des Forschungsschwerpunktes „Energie und Umwelt“ eine besonders strukturierte und interdisziplinäre Ausbildung zu bieten. 
Im Doktoratskolleg ENSYS2030 lag der Schwerpunkt auf vier Schlüsselthemen: Solarenergie, Energiespeicherung, Elektromobilität und Energieaktive Gebäude. Das Kolleg bündelte und organisierte für diese vier Themen der zukünftigen Energieversorgung eine leistungsfähige, interdisziplinäre und an die internationale Spitzen-Forschung angebundene Forschungsgruppe. Die stark interdisziplinäre Faculty umfasst zehn Professoren aus den Fakultäten für Maschinenwesen und Betriebswissenschaften, Technische Chemie, Elektrotechnik und Informationstechnik, Bauingenieurwesen und Mathematik und Geoinformation. Details

AB-Tec Applied Bioscience Technology (TUW)

Die Fakultät Technische Chemie hat sich im Rahmen des Entwicklungsplanes 2009 zur Etablierung eines Forschungsschwerpunktes Technische Biowissenschaften verpflichtet, wobei darin weite Bereiche an Fachexpertisen der gesamten Fakultät kooperativ zusammengeführt werden.
Als Interaktionsfeld des AB-Tec wird die Schnittstelle zwischen Biotechnologie und (Bio)organischer Synthesechemie betrachtet, wobei im modernen Wissenschaftskontext Aspekten der Bioanalytik zentrale Bedeutung zukommt. Zielsetzung dieses von der TU Wien geförderten internen Doktoratskollegs ist es, eine interdisziplinäre Ausbildung in den drei genannten Bereichen anzubieten. Dabei wird die Vermittlung theoretischer Inhalte ergänzt durch die Beteiligung an inhaltlich verknüpften Forschungsthemen von aktueller und industrieller Relevanz. Die Aktivitäten beinhalten Forschung zu den Themen Bioprozessentwicklung (WP-I), Mykotoxin-Metabolite (WP-II) und nachhaltige Rohstoffe (WP-III).