Energie und Umwelt
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Forschungsbeirat für Nachhaltige und emissionsarme Mobilität

Der Forschungsbeirat unterstützt die Aktivitäten des Forschungszentrums und die Entwicklung des Themenfeldes durch thematische und inhaltliche Beratung.

Bernhard Geringer, Professor für Verbrennungskraftmaschinen und Kraftfahrzeugtechnik, Vorstand Institut "Fahrzeugantriebe und Automobiltechnik", Fakultät für Maschinenbau und Betriebswissenschaften.

"Individuelle Mobilität ist ein Grundbedürfnis des Menschen - die Sicherstellung einer nachhaltigen und effizienten Mobilität ist die Aufgabe aktueller und künftiger Forschung und Entwicklung."

 

 

Josef-Michael Schopf, Universitätsdozent für Verkehrsplanung und Verkehrstechnik, Institut "Verkehrswissenschaften", Fakultät für Bauingenieurwesen.

"Mobilität gehört zu den Schlüsselwörtern unserer Zeit, sie wird fälschlicherweise oft als Synonym für Verkehr verwendet. Mobilität als Ursache für Verkehr basiert auf einer relativ stabilen Anzahl von Wegezwecken. Die scheinbare Mobilitätszunahme als Zahl der Fahrten resultiert vornehmlich aus Verschiebungen zwischen den verschiedenen Verkehrsarten hin zum Kfz, was zu einer Wachstumsspirale im motorisierten Verkehr geführt hat. Wenn das Kfz aber vom „Individual-“ zum „Massenverkehrsmittel“ mutiert, kann es zum Problem werden. Zahlreiche nationale und weltweite Zielsetzungen fordern daher eine neue Mobilität. Themen wie Smart City, Mobility-on-Demand und nachhaltige zukünftige Mobilität fordern interdisziplinäre Ansätze von der Fahrzeugtechnik, der Informationstechnik, der Soziologie bis hin zur Verkehrsplanung. Zu all diesen Bereichen wird an der TU seit Jahrzehnten geforscht, seit einigen Jahren auch unter dem Dach „Energie und Umwelt“, was die notwendigen interdisziplinären Lösungen fördert."

Manfred Schrödl, Professor für Elektrische Antriebe und Maschinen. Vorstand Institut "Energiesysteme und Elektrische Antriebe", Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik.

"Das Thema Energieeinsparung gewinnt zentrale Bedeutung für viele technische Prozesse. Durch die Anwendung von innovativen Antriebskonzepten in Verbindung mit Hocheffizienz-Elektromotoren kann hohes Einsparpotenzial umgesetzt werden. Komplexe Regel- und Steueralgorithmen sowohl auf der Komponentenebene (Motoren, Umrichter) als auch auf der Systemebene (Beschreibung und Optimierung der technischen Abläufe) sind mit modernen leistungselektronischen und informationstechnischen Methoden kostengünstig darstellbar. Durch die nötige Umstellung unserer Energieversorgung auf ein nachhaltiges System mit fluktuierender Einspeisung in Kombination mit Speichern und intelligentem Netzbetrieb entstehen große Herausforderungen an die elektrische Energie- und Antriebstechnik, die im Rahmen des TU-Schwerpunktes Energie und Umwelt erfolgreich bearbeitet werden."


Fotos: ©TISS - www.tuwien.ac.at