Energie und Umwelt
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Forschungsbeirat für Energieaktive Gebäude, Siedlungen und räumliche Infrastrukturen

Der Forschungsbeirat unterstützt die Aktivitäten des Forschungszentrums und die Entwicklung des Themenfeldes durch thematische und inhaltliche Beratung. 

Thomas Bednar, Universitätsdozent für Bauphysik. Institut "Hochbau und Technologie". Fakultät für Bauingenieurwesen. 

"Gebäude sind für die meisten Menschen Orte an den sie den größten Teil ihres Lebens verbringen. Ein optimales Innenklima, gute Luft, passendes Licht für verschiedene Lebenssituationen und eine Architektur, die das Leben bereichert, sind daher enorm wichtig. Um diese Ziele sicher zu erreichen, ist umfassendes Wissen über die komplexen Zusammenhänge zwischen Umwelt, gebauten Strukturen sowie Menschen, Tiere und Pflanzen als ihre Bewohner, notwendig. Das Forschungsfeld „energieaktive Gebäude, Siedlungen und räumliche Infrastrukturen“ im Forschungsschwerpunkt Energie und Umwelt hilft dabei, den interessierten Forschungsgruppen sich inter- und transdisziplinär zu verknüpfen. So kann der heutige Zustand verstanden und Wege in eine nachhaltige Zukunft wissensbasiert entwickelt werden."

Wolfgang Kastner, Universitätsdozent für Automation Systems Integration. Institut "Rechnergestützte Automation", Fakultät für Informatik.

"In unseren Gebäuden hat die Vielzahl von Technologien zu einer extrem heterogenen Systemlandschaft von Komponenten, Schnittstellen und Kommunikationsprotokollen geführt. Darüber hinaus werden Gebäude und räumliche Infrastrukturen der Zukunft ohne verstärkte wechselseitige Durchdringung von IT-Systemen und Automatisierungstechnik nicht zu realisieren sein. Gebäudegrenzen werden schon jetzt überschritten, der Einsatz erneuerbarer Energien gesucht und der Anschluss an Smart Grids durchgeführt. Am Weg zu Smart Cities und dem Internet der Dinge sind Interoperabilität und Sicherheit entscheidende Aspekte. Hier ist die Informatik gefragt, Technologien zu konzipieren und umzusetzen, die den Weg für einen nahtlosen, gemeinsamen Einsatz aller beteiligter Komponenten bahnen. Auf diese Weise werden die jeweils am besten geeigneten verfügbaren Elemente zu einem bestmöglichen Ganzen vereint werden können."

Karin Stieldorf, Assistenz-Professorin für Hochbau und Entwerfen. Institut für "Architektur und Entwerfen", Fakultät für Architektur.

"Exzellente Architektur ist nachhaltig. Exzellente Technologie unterstützt sie optimal. Aus dieser Kombination aus Architektur und Engineering entstehen Häuser, die zukunftsweisend, umweltfreundlich und angenehm zu bewohnen sind."


 

Fotos: ©TISS - www.tuwien.ac.at