Energie und Umwelt
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Blickpunkt Forschung: Leben in der vernetzten Stadt @ TU Wien

Vernetztes GesundheitswesenÖkologisches Wohnen & vernetztes ArbeitenÜbersicht

 "Ökologisches Wohnen & vernetztes Arbeiten (ÖW)"

ÖW.1 / Wohnen 4.0

Univ. Prof. Dr. Iva Kovacic, Institut für Interdisziplinäres Bauprozessmanagement, Forschungsbereich Integrale Bauplanung und Industriebau

Im Rahmen des Projektes wird das Rahmenwerk für die digitale Plattform „Wohnen 4.0“ einwickelt, welche durch Koppelung der Parameter-Datenbank und BIM-basierten Werkzeuge BIM for Design to Production (BIM4D2P) und Parametric Habitat Designer (PHD) eine integrale Projektabwicklung und Prozess- und Datendurchgängigkeit entlang der Wertschöpfungskette ermöglicht. BIM-basierte Planungstools und -verfahren werden für modulare Off-Site Produktion im Geschoßwohnbau mit dem Ziel eingesetzt, Material-, Kosten- und Zeiteffizienz zu erzielen und die Produktion von leistbarem, innovativem Wohnbau zu ermöglichen. Im geplanten Projekt werden erstmalig auch NutzerInnen beteiligt und dadurch sowohl der zunehmend wichtige Aspekt der Partizipation als auch das Potenzial für mass customization berücksichtigt

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ÖW.2 / Menschliche Wahrnehmung & Gebäudeautomatisierungssysteme

ao.Univ. Prof. Dr. Wolfgang Kastner, Institut für Computer Engineering, Forschungsbereich Automation Systems
n.n., Firmenpartner

Das Nutzerfeedback bietet hohes Potenzial zur Verbesserung der Komfortzufriedenheit und zur Anpassung der Prozesse im Gebäudebetrieb und -management. Der Komfort in Gebäudezonen wird jedoch in der Regel mithilfe von BAS-Sensorgeräten quantifiziert, während die Rückmeldung von Gebäudenutzer_innen nur manuell analysiert wird. Das Ziel von HumBAS ist die Kombination von subjektiver menschlicher Wahrnehmung und objektiven Daten, die von Gebäudeautomatisierungssystemen (BAS) stammen, um den Komfort für Gebäudenutzer_innen zu verbessern und Empfehlungen für Gebäudetechniker_innen abzuleiten. Im Rahmen des Projekts sollen eine intuitive Schnittstelle zur Erfassung der menschlichen Wahrnehmung sowie eine wissensbasierte Integration objektiver und subjektiver Komfortmessungen entwickelt werden, um einen automatischen Prozess zur direkten Berücksichtigung von Nutzerrückmeldungen und zur Erkennung von Problemen im Gebäudemanagement zu beschreiben. Dies erfolgt unter Berücksichtigung des Datenschutzes. Die Machbarkeit und Akzeptanz dieses Ansatzes sollen unter Verwendung von realen Feldstudien und Experimenten unter Laborbedingungen bewertet werden.

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ÖW.3 / Sanierung von Gebäudefassaden mithilfe autonomer Roboter

Univ.Ass. Dr. Ulrich Pont, Institut für Architekturwissenschaften, Forschungsbereich Bauphysik und Bauökologie

Das Projekt SPIDER befasst sich mit subtraktiver Sanierung mittels autonomer Roboter an Fassaden. Es handelt sich um ein Sondierungsprojekt, welches noch relativ marktfern ist, aber einen hohen Innovationsgehalt besitzt.

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ÖW.4 / Lern-Raum-Organisation Zentrales Berufsschulgebäude - Seestadt Aspern

Univ. Prof. Prof.h.c. Dietmar Wiegand, Institut für Städtebau, Landschaftsarchitektur und Entwerfen, Forschungsbereich Projektentwicklung und –management

In Wien werden acht bestehende Berufsschulen am Standtort Seestadt Aspern zusammengezogen. Im Rahmen des ersten Projektschritts, der Bedarfserhebung, hat der Forschungsbereich Projektentwicklung in einem partizipativen Prozess und zusammen mit Partnern der EPFL Lausannes und der TU Berlin eine Lerninfrastruktur für das neue Zentrale Berufsschulgebäude 6 (ZBG 6) vorgeschlagen, die in mehrfacher Hinsicht umweltfreundlich und innovativ ist. Lernen, Raum und Organisation wurde als Lern-Raum-Organisation im Zusammenspiel entworfen und optimiert. Die aktuelle Konzeption für das ZBG 6 sieht z.B. vor, die EDV basierten und die allgemeinen Unterrichtsräume zusammenzulegen und die Fachräume auf allgemeinen Unterricht vorzubereiten. Durch Möglichkeiten der Mehrfachnutzung können so die mit der Herstellung und dem Betrieb der Lerninfrastruktur verbundenen klimarelevanten Emissionen um bis zu 40% gegenüber konventionellen Schulgebäuden reduziert werden.

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ÖW.5 / Innovatives Hauswirtschaften im nutzungsgemischten Stadtkern

Projektass. Dr. Christian Peer, Plattform für inter- und transdisziplinäre Lehre und Forschung, future.lab

Das Projektteam von OPENhauswirtschaft entwickelt und realisiert ein integratives, vertikal gemischt genutztes Gebäude mit innovativer Eigentums- und Gebäudearchitektur. Das Konzept einer kompakten, gemischt genutzten Stadt gilt seit vielen Jahren als die bevorzugte städtebauliche Strategie für mehr sozialen Zusammenhalt und für die nachhaltige Nutzung knapper Ressourcen. Die Umsetzung dieser Strategie erfordert jedoch zeitgemäße und visionäre Lösungen, die die Nutzung und den Nutzen städtischer Räume neu definieren. Die Entwicklung von Stadtentwicklungsgebieten bietet Spielraum für die Umgestaltung städtischer Räume, was bisher nur in begrenztem Umfang erprobt wurde. OPENhauswirtschaft identifiziert ein Fenster der Möglichkeiten im Stadtentwicklungsprozess Nordbahnhof Wien. Das Projekt ist als begleitender Prozess für die Initiative "Die HausWirtschaft" auf dem Weg zu einem neuen Vorbild im Wiener sozialen Wohnungsbau konzipiert. Die HausWirtschaft hat sich zum Ziel gesetzt, einen gemeinsamen Lebens- und Arbeitsraum voller Vitalität und Nutzungsvielfalt zu schaffen, als eine langfristig tragfähige und offene Gemeinschaft von rund 250 Menschen, die in 45 Wohnungen und 3500 m² Arbeitsfläche arbeiten und/oder leben. Darüber hinaus plant die Gemeinschaft, einen bezahlbaren Raum für Menschen zu schaffen, die gemeinwesenorientiert arbeiten und leben, was auch einen Mehrwert für das Quartier darstellt. Um diese Ziele zu erreichen, konzentriert sich dieses Projekt auf technische, organisatorische, rechtliche und soziale Innovationen, die die gemeinsame Nutzung von Ressourcen, langfristige Selbstverwaltung und Selbstbefähigung sowie die Wirtschaft zum Wohle der Allgemeinheit umfassen. Am Ende des Projekts wird das im Stadtzentrum verankerte, gemischt genutzte Gebäude bereits mit dem Bau begonnen haben. Es werden neue wissenschaftliche Daten über die Planung und die Entwicklungsprozesse im Zusammenhang mit der Umsetzung von extrem gemischt genutztem Sozialwohnungsbau gewonnen und verbreitet werden.

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ÖW.6 / 8. Ausschreibung zum nationalen Förderprogramm "Stadt der Zukunft"

DI(FH) Katrin BolovichÖsterreichische Forschungsförderungsgesellschaft (FFG)

Mit „Stadt der Zukunft“ wird ein Programm etabliert, in dem neue Technologien, technologische (Teil-)Systeme, urbane Services und Dienstleistungen entwickelt werden sollen. Im Mittelpunkt der Betrachtung steht dabei das Gebäude, das Quartier, der Stadtteil bzw. die gesamte Stadt. Dadurch soll ein Beitrag zur urbanen Modernisierung und Entwicklung von Städten, die höchste Ressourceneffizienz mit hoher Attraktivität für BewohnerInnen und Wirtschaft verbinden, geleistet werden.

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